Was sind Ihre Alternativen zum Wunsch-Kitaplatz für Ihr Kind?

Es gibt seit August 2013 einen rechtlichen Anspruch auf die Betreuung Ihrer Kinder, wenn diese zwischen einem und drei Jahren alt sind, aber er umfasst keinen Anspruch auf Ihre Wunsch-Kita. Es kann sich dabei auch um Alternativen handeln, zu denen wir jetzt im Einzelnen kommen werden.

Nach Alternativen zu Ihrer Wunsch-Kita suchen

Sollten Sie eine Absage Ihrer Wunsch-Kita bekommen haben und absehen können, dass es auch bei den anderen favorisierten Kitas schwierig wird, an einen der Krippen- oder Kindertagesplätze zu kommen, ist es ratsam, dass Sie bereits frühzeitig beim Jugendamt nachfragen lassen (z.B. über Garanturo), ob dieses Ihnen dabei helfen kann, einen geeigneten und nahe gelegenen Kita-Platz zu erhalten oder welche Alternativen existieren.

Wenn Sie ohne Kinderbetreuung Probleme mit Ihrem Arbeitsplatz haben werden und Ihre Existenz ohne Ihre Arbeitsstelle gefährdet ist, sollten Sie unbedingt darauf hinweisen. Lassen Sie auch Alternativen nicht außer Acht, wie beispielsweise eine Tagesmutter, Kinderfrau oder Kita-Platz-Sharing, wo Sie sich den Kita-Platz mit einer anderen Familie teilen.

Andere Möglichkeiten zu einem normalen Krippenplatz wären auch Au-Pairs (bei ausreichendem Wohnplatz), Kinderläden oder Krabbelgruppen. Oder Sie versuchen, den Betriebsrat Ihres Unternehmens dazu zu bewegen, eine private Kita zu gründen bzw. Kita-Plätze einzukaufen. Dies würde dann gleich allen Eltern in Ihrem Betrieb zugute kommen.

In private Kita schicken und Geld von der Stadt zurückholen

Für den Fall, dass alles nichts hilft, können Sie Ihr Kind auch in eine private Kita gehen lassen und müssen sich das Geld mithife von Garanturo dann von Ihrer Stadt wieder zurückholen, denn Ihre Gemeinde ist dazu verpflichtet, Ihnen einen Kita-Platz oder eine Tagesmutter zu besorgen. 

Zumutbar ist dabei eine Entfernung von bis zu 25 Minuten mit öffentlichen Verkehrsmitteln von Ihrem Zuhause. Es kann aber auch eine Kita oder Tagesmutter sein, die auf Ihrem Arbeitsweg liegt, so dass das Absetzen Ihres Kindes kein Problem wäre, selbst wenn sie morgens immer etwas weiter fahren müssen.

Sie müssen sehen, dass Sie zunächst alle Möglichkeiten ausschöpfen, bevor Sie daran denken, eventuell eine Klage beim Verwaltungsgericht einzureichen, um ihren Anspruch auf einen Kita-Platz für Ihr Kind gerichtlich durchzusetzen. Denn all das ist mit viel Stress verbunden und für den Wiedereinstieg in Ihren Beruf nicht gerade förderlich.  Nehmen Sie direkt Kontakt zu Garanturo auf und wir helfen Ihnen gerne weiter. Nutzen Sie Ihren Anspruch!