6 Tipps, damit Sie einen Platz für Ihr Kind in Ihrer Wunsch-Kita erhalten

Seit 2013 hat jedes Kind ab 12 Monaten einen Anspruch auf einen Betreuungsplatz, allerdings nicht in der Wunsch-Kita. Gerade in den Großstädten und Ballungszentren gibt es kaum freie Plätze. Da hilft auch der Rechtsanspruch nur wenig.

Hier sind Tipps, um sich dennoch einen Platz in einer Wunsch-Kita zu sichern:

1. Frühzeitig suchen und in viele Listen eintragen

Sie sollten so früh wie möglich mit der Suche nach Ihrer Wunsch-Kita beginnen. Nicht erst, wenn das Kind bereits ein paar Monate alt ist, sondern spätestens direkt nach der Geburt des Kindes oder in den letzten Monaten der Schwangerschaft.

Die Zusage gibt es meist eh erst im Frühjahr/Sommer ab dem Ihr Kind in die Kita soll. Es lohnt sich, sich auf viele Kita-Listen setzen zu lassen, da dies Ihre Chancen bei einer späteren Klage erhöht.

2. Unterstützung in Anspruch nehmen

Die Suche nach einem passenden Kita-Platz ist für die meisten Eltern neu, zeitaufwändig und anstrengend. Hierzu empfiehlt es sich, auch externe Unterstützung wie Garanturo zu suchen. Diese haben die Erfahrung und Spezialiserung, um Ihren Kita-Anspruch zu unterstützen.

3. Regelmäßig melden

Viele Kitas gehen davon aus, dass die Eltern, die wirklich ein großes Interesse haben, sich in regelmäßigen Abständen melden, wenn Sie auf der Warteliste der Kita stehen. Fragen Sie nach, wie oft eine Kontaktaufnahme gewünscht ist, um auf der Warteliste nicht nach unten zu rutschen.

Während Sie die Kitas kontaktieren, sollten Sie auch versuchen, eine Tagesmutter zu finden, damit ihr Kind notfalls eine Alternative hat, falls es mit der Kita nicht klappen sollte.

4. Angrenzende Stadtteile berücksichtigen

Es ist natürlich wesentlich schwieriger, einen Platz in einer Wunsch-Kita zu bekommen, wenn Sie in einem populären Bezirk leben. Deswegen sollten auch Nachbarbezirke nicht außer acht gelassen werden, denn ein späterer Wechsel ist immer noch möglich.

5. Das schwarze Brett vom Jugendamt ansehen

Sofern es freie Kita-Plätze gibt, werden diese auch oft am schwarzen Brett des Jugendamtes ausgehängt. Es lohnt sich also, einen Blick darauf zu werfen, wenn Sie das nächste Mal dort vorstellig werden.

6. Absage an andere Kitas erteilen

Es gehört sich, dass Sie im Erfolgsfall den anderen Kitas, die Sie kontaktiert haben, absagen. Sie tun damit den anderen suchenden Eltern einen Gefallen, damit der Platz für andere Kinder nicht blockiert wird 

7. Rechtzeitige Einbeziehung des Jugendamtes

Sollten Sie feststellen, dass es Probleme bei der Suche nach einer geeigneten Kita gibt, ist es ratsam, sich direkt mit dem Jugendamt in Verbindung zu setzen oder gegenüber dem Jugendamt vertreten zu lassen. Ohne diese Kontaktaufnahme wird es später sonst schwierig, wenn Sie den Rechtsweg einschlagen müssen.

Zusammenfassung

Es ist schön, dass die Geburtenrate in Deutschland wieder ansteigt. Dies bringt allerdings auch Probleme mit sich, was die Betreuung der Kleinkinder betrifft. Aber wenn Sie sich rechtzeitig darum kümmern und dran bleiben, sollte es Ihnen möglich sein, den erhofften Platz in der Wunsch-Kita zu erhalten.